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Prince Zeka
Neben der primär politischen Ausrichtung liebt die Familie die Musik: Zeka wächst mit den Klängen des "Rumba Congolaise", der als Vorläufer des Salsa gilt, auf, und schreibt schon früh seine ersten Lieder. 1987 wird sein Vater als Botschafter nach Wien berufen. Zeka übersiedelt nach Wien und studiert an der Wirtschaftsuniversität. Doch die Musik lässt ihn nicht mehr los. Als der Vater zurückberufen wird, bleibt er in Wien und gründet seine erste Band. Schon bald gehört er zu den beliebtesten afrikanischen Musikern in Österreich. Er nimmt seine erste Single auf "I'd love you to want me" (1993), eine Coverversion des Lobo Welthits für Sony Music, und später für BMG mit McSultan das Album "Super Ethno Astronaut" (1998). Mit seinem Song "Come closer" in Zusammenarbeit mit der "Groove injection band" landet er in den Acid Jazz Charts in Italien einen Nummer Eins Hit (auf der Compilation "Sunshine vol. II", 1997). Sein erstes Solo-Album "M'Zee Waka" entsteht 1999 und etabliert Zeka's Ruf eines Botschafters der modernen afrikanischen Musik über die Grenzen Österreichs hinaus. Mit seinem Album "Maturité" (2006) beeindruckt er durch seine zunehmende thematische und musikalische Reife. Er spielt mit internationalen Topstars auf der gleichen Bühne, wie mit Jimmy Cliff, Miriam Makeba, Joe Cocker, Alpha Blondy, Lucky Dube, C. C. Rogers (Just to funk), Joe Zawinul, Bobby Bird ("sexmachine" songwriter), Lalomie Washburn (background Sängerin von James Brown, Shakka Khan Songwriter), Rita Marley und Ziggy Marley. Prince Zeka ist ein höchst kreativer Songschreiber: Er hat über 300 Songs getextet und komponiert, von Soul, Funk, Reggae, Rap bis zur Rumba Congolaise. Als seine wichtigsten Vorbilder nennt er den Pygmäenstamm der Bobé, Urwaldbewohner im Kongo, in Gabon und Kamerun, die polyphone Stimmen in ihren Gesängen verwenden, die Original Soukous-Musik der 1970er, die afrikanischen Musiker Grand Kallé (Indépendence Cha Cha), Wendo Kolosoy, Franco Luambo, Tabu Ley, Miriam Makeba, Jimmy Cliff, Bob Marley, James Brown, John Lee Hooker, Neville Brothers, Public Enemy, MC Solar, Alpha Blondy, Lucky Dube, Youssou n'Dour u.v.a.. Diese MusikerInnen beeindrucken Prince Zeka nicht nur wegen ihrer musikalischen Größe, sondern besonders auch aufgrund ihrer politischen Haltung und ihres Engagements für eine längst fällige Aufwertung der afrikanischen Lebensweisen. Prince Zeka thematisiert in seinen Songs die vielschichtigen Aspekte dieser Lebensweisen, sowohl die schönen und inspirierenden Kulturformen, als auch die grausamen Seiten entglittener Politik. In seiner Herkunftsregion Kivu selbst herrscht seit kurzem wieder nackte Angst. Der Krieg um Gold, Diamanten, Coltan (ohne Coltan würde kein Handy und kein Laptop funktionieren) und Tropenhölzer zwischen den Ruandesen, die diese Ressourcen beanspruchen wollen, und den Kongolesen hat die Region ins totale Chaos gestürzt. Noch vor kurzem war Kivu Ziel vieler Touristenausflüge zu den Gorillas am Kivu-See und im Virunga-Nationalpark. Zur Zeit brennen dort die Feuer des Krieges, völlig abseits der Weltöffentlichkeit, und so versucht Prince Zeka zumindest mit den Songs "Bukavu - una kuenda wapi", "Lamuka" und "Ecoutez" diese Tragödie wieder ins Bewusstsein zu rücken. 2010 wurde Prince Zeka in Anerkennung seines humanitären Einsatzes von der Universal Peace Federation zum AMBASSADOR FOR PEACE ernannt:
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